Struktur des Studienbereichs Psychologie für Pädagogen

(Master of Education, Lehramt)

 
Im zweiten und dritten Semester des Masterstudiengangs belegen Sie die beiden Vorlesungen I und II und ein Seminar des Moduls Psychologie des Lehrens und Lernens (10 LP). Die Vorlesungen beginnen im SS 2011.
 
Lehrinhalte
 
Das Modul vermittelt kompetenzorientiert schulbezogenes psychologisches Fachwissen zu den Determinanten der Schulleistung und methodisches Wissen zu psychologischen Denkweisen. Zudem übernehmen die Studierenden eigene Lehrtätigkeiten und reflektieren vor dem Hintergrund der psychologischen Lehr-/Lernforschung ihre eigenen Vermittlungserfahrungen. Zentrale Ergebnisse der Forschung zu Entwicklungs-, Erziehungs- und Unterrichtsprozessen werden thematisiert und für verschiedene Schülergruppen angepasst.

  • Kognitive und motivationale Aspekte vor allem schulischer Lernprozesse, mit Bezug auf empirische Untersuchungen
  • Grundlegende Intelligenz- und Begabungsmodelle
  • Befunde empirischer Studien zur Diagnostik und Förderung begabter Kinder
  • Zentrale Lerntheorien aus psychologischer Sicht
  • Lern- und Lehrstrategien
  • Störungen von Lernprozessen
  • Ursachen und Formen von Lern- und Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter sowie Diagnose-, Präventions- und Interventionsmöglichkeiten
  • Aspekte pädagogisch-psychologischer Diagnostik
  • Methoden und Ergebnisse empirischer (nationaler und internationaler Schulleistungsvergleichs-) Studien
  • Zentrale Ansätze der Motivations- und Interessenforschung
  • Möglichkeiten zur Motivations- und Interessenwahrung im schulischen Kontext
  • Schulbezogene Diskussion der erarbeiteten Inhalte


Lernziele

Die Studierenden…

  • entwickeln ein grundlegendes Verständnis psychologischer Denkweisen (Kompetenz I),
  • kennen die Grundbegriffe der pädagogischen Diagnostik (Kompetenz III, IV),
  • sind fähig, empirische Forschungsergebnisse zu verstehen, zu hinterfragen und sie in den Berufsalltag zu integrieren (Kompetenzen III, IV),
  • können psychologische Denkweisen auf konkrete Schul-, Erziehungs- und Bildungsphänomene beziehen (Kompetenzen I, IV),
  • können Alltagstheorien zu Entwicklung und Lernen kritisch reflektieren (Kompetenz III),
  • können unterschiedliche Lernkonzepte und Lerntheorien kritisch beurteilen (Kompetenzen II, III),
  • sind sensibilisiert für individuelle Lernvoraussetzungen, Lernbedingungen und Lernwege (Kompetenz IV),
  • sind sensibilisiert für altersbezogene Gruppenprozesse (Kompetenzen II, IV),
  • können kritisch mit empirischen Forschungsergebnissen umgehen (Kompetenz III),
  • wenden psychologische Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens an (Kompetenz III),
  • sind in der Lage, Lernprozesse von Einzelnen und in Gruppen zu reflektieren und zu beurteilen (Kompetenzen II, III).


Prüfungsleistungen

Psychologie des Lernens und Lehrens I
(Vorlesung):

Gemeinsame Klausur zu beiden Vorlesungen (benotet)

Psychologie des Lernens und Lehrens II
(Vorlesung):
 

Gemeinsame Klausur zu beiden Vorlesungen (benotet)

Seminare zu den Vorlesungen:
Klausur/Hausarbeit/Portfolio/Referat/
Zusammenfassungen (bestanden/nicht bestanden)


Literaturempfehlungen

Wild, E. & Möller, J. (2009). Pädagogische Psychologie. Heidelberg: Springer.

Rost, D. H. (2010). Handwörterbuch Pädagogische Psychologie. Weinheim: Beltz.

Hasselhorn, M. & Gold, A. (2006). Pädagogische Psychologie. Stuttgart: Kohlhammer. 

 

 

Struktur des Studienbereichs Psychologie für Pädagogen

(analog POL I: Staatsexamen)

 
Die Struktur bezieht sich auf den psychologischen Anteil des Bereichs Pädagogische Studien und stellt einen Vorschlag eines sinnvollen Studiums dieses Teilbereichs dar. Die Semesterzahl ist als Abfolge zu verstehen. Wann innerhalb des Studiums diese Abfolge mit welchen zeitlichen Abständen beginnt, ist den Studierenden überlassen. Sie müssen insgesamt 6 Semesterwochenstunden belegen und eine Studien begleitende Prüfung ablegen. Leistungs-und Teilnahmescheine sind nicht vorgesehen. Die Studien begleitende Prüfung kann derzeit im Rahmen einer der Vorlesungen abgelegt werden, die im Vorlesungsverzeichnis unter ‚Psychologie für Pädagogen’ aufgeführt sind (s.u.).
 
Die Prüfung soll im Hauptstudium abgelegt werden. Die vorgeschlagene Studienstruktur orientiert sich an inhaltlichen und organisatorischen Überlegungen. Die im Strukturvorschlag genannten Semesterzahlen sollen nur die Abfolge der Veranstaltungen innerhalb der Psychologie im Rahmen der Pädagogischen Studien beschreiben. Für sinnvoll gehalten wird die folgende Abfolge an Lehrveranstaltungen.
 
1. Semester:
  • Besuch eines Seminars aus dem Veranstaltungsangebot der Psychologie für Pädagogen 
    (2 SWS; z.B. Psychologie des Lernens, Entwicklungspsychologie des Jugendalters, Hochbegabung, usw.).

2. Semester:
  • Besuch einer einführenden Vorlesung aus dem Veranstaltungsangebot der Abteilung Psychologie für Pädagogen (Einführung in die Pädagogische Psychologie, 2 SWS)
  • Besuch eines Seminars aus dem Veranstaltungsangebot der Psychologie für Pädagogen
    (2 SWS; z.B. Psychologie des Lernens, Entwicklungspsychologie des Jugendalters, Hochbegabung, usw.).
 
 



Struktur des Moduls „Psychologie in außerschulischen Handlungsfeldern“ im 2-Fächer-Bachelor Pädagogik


Alte Prüfungsordnung

Das Modul ist nach der alten Prüfungsordnung ein Pflichtmodul im Rahmen des Faches Pädagogik. Es wird im 5. und 6. Studiensemester studiert.
Im 5. Studiensemester belegen Sie die Vorlesung „Psychologisches Wissen für außerschulische Handlungsfelder“ und ein Seminar aus dem Angebot der Psychologie für Pädagogen, das die Zielgruppenangabe „BA“ enthält. Die erfolgreiche Teilnahme im letztgenannten Seminar ist die Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Klausur am Ende der Vorlesung. Was als erfolgreiche Seminarteilnahme gilt, legt die jeweilige Seminarleitung fest, z.B. ein Gruppenreferat oder eine kleine schriftliche Arbeit.
Da die Klausur eine Modulprüfung ist, müssen Sie sich beim Prüfungsamt nur für die Vorlesung anmelden, nicht für das Seminar.
Im 6. Semester belegen Sie ein Seminar über psychologische Basiskompetenzen für außerschulische Handlungsfelder für die Zielgruppe „BA 6.Sem.“, in dem Sie eine unbenotete Leistung erbringen müssen. Welcher Art diese Leistung ist, legt die Seminarleitung fest, z.B. Portfolio, Referat, Hausarbeit. Nur wenn auch dieses Seminar bestanden wird, zählt die Note der Klausur als Modulnote.
Für dieses Seminar müssen Sie sich beim Prüfungsamt anmelden.
 
Prüfungsanforderungen
 
5. Semester
  • Vorlesung: Psychologisches Wissen für außerschulische Handlungsfelder
         2 SWS, 2 LP 
         Abschluss: Klausur (benotet)
 
  • Seminar: Seminar zur Vorlesung
         2 SWS, 3 LP (unbenotet, Zulassungsvoraussetzung zur Klausur)
         Leistungskriterien werden im Seminar festgelegt
 
6. Semester
  • Seminar: Psychologische Basiskompetenzen in außerschulischen Handlungsfeldern
         2 SWS, 3 LP (unbenotet)
         Leistungskriterien werden im Seminar festgelegt
 


Neue Prüfungsordnung

Das Modul ist nach der neuen Prüfungsordnung ein Wahlpflichtmodul im Rahmen des Faches Pädagogik. Es wird im 3. und evtl. 4. Studiensemester studiert.
Im 3. Studiensemester belegen Sie die Vorlesung „Psychologisches Wissen für außerschulische Handlungsfelder“ und im 3. oder 4. Studiensemester ein Seminar aus dem Angebot der Psychologie für Pädagogen, das die Zielgruppenangabe „BA“ enthält. Die erfolgreiche Teilnahme im letztgenannten Seminar ist die Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Klausur am Ende der Vorlesung. Deshalb wird die Klausur sowohl nach dem Wintersemester, in dem die Vorlesung stattfindet, als auch nach dem Sommersemester angeboten. 
Was als erfolgreiche Seminarteilnahme gilt, legt die jeweilige Seminarleitung fest, z.B. ein Gruppenreferat oder eine kleine schriftliche Arbeit.
Da die Klausur eine Modulprüfung ist, müssen Sie sich beim Prüfungsamt nur für die Vorlesung anmelden, nicht für das Seminar.
 
Prüfungsanforderungen
 
3./4. Semester
  • Vorlesung: Psychologisches Wissen für außerschulische Handlungsfelder
         2 SWS, 4 LP 
         Abschluss: Klausur (benotet)
 
  • Seminar: Psychologischen Handlungsmodalitäten (kann real verschiedene Titel haben, alles, was im Vorlesungsverzeichnis die Zielgruppenangabe „BA“ enthält ist richtig)
         2 SWS, 4 LP (unbenotet, Zulassungsvoraussetzung zur Klausur)
         Leistungskriterien werden im Seminar festgelegt
 
 
Lehrinhalte
 
  • Einführung in die Psychologie
  • Ausgewählte Themen der Entwicklungspsychologie des Jugend- und Erwachsenenalters
  • Entwicklung des Selbst und Erziehung
  • Lernen und Lehren in außerschulischen Handlungsfeldern
  • Motivation
  • Prävention, Life Skills
  • Kommunikation
  • Sozialpsychologie der Gruppe
 
Lernziele
 
Die Studierenden…
  • lernen psychologische Denkweisen kennen
  • erwerben Basiswissen zur Entwicklung von Individuen und Gruppen
  • erhalten Einblick in psychologische Forschungsmethoden
  • erwerben erste praktisch-psychologische Basisfertigkeiten professionellen Handelns
  • lernen Grundlagen des professionellen Umgangs mit Individuen und Gruppen kennen
  • erweitern ihre Selbstreflexionskompetenz