Forschung

AFFIRM

Self-Affirmation – sich selbst bestärken, bejahen oder bestätigen ist der Kern des Forschungsprojekts AFFIRM. Die eigene Person als gut, kompetent und integer anzusehen ist nach Ansicht einer Reihe psychologischer Theorien ein fundamentales menschliches Motiv und zugleich Basis für Leistungsfähigkeit und Lebensfreude. mehr…


Berufsbezogene Selbstregulation

Die berufliche Selbstregulation, welche die Fähigkeit der Lehrkraft beschreibt adaptiv mit den eigenen Ressourcen haushalten zu können, zeigte sich in bisherigen empirischen Arbeiten als wichtige Voraussetzung für die Qualität des Unterrichts, die Motivation der Schüler und das berufliche Wohlbefinden der Schüler (Klusmann et al., 2008). mehr…


Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften und Lehramtsstudierenden

Der diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften wird neben der Klassenführungskompetenz, der didaktischen und fachwissenschaftlichen Kompetenz eine wichtige Rolle für die Unterrichtsgestaltung und den Unterrichtserfolg zugeschrieben (Helmke, Hosenfeld & Schrader, 2004). Unter diagnostischer Kompetenz wird im Kern die Fähigkeit verstanden, Personen zutreffend zu beurteilen (Schrader, 2006). mehr…


Entwicklung kooperativer Kompetenz

Das an der Universität Kiel durchgeführte Projekt „Kooperative Kompetenzentwicklung bei Lehramtsstudierenden“ ist Teil des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsschwerpunktes „Entwicklung von Professionalität des pädagogischen Personals in Bildungseinrichtungen“. Ziel des BMBF-Forschungsschwerpunktes ist es, empirisch-wissenschaftliche Grundlagen für eine Verbesserung des professionellen Handelns im Bereich der Aus- und Fortbildung des Pädagogischen Personals zu generieren bzw. zu erweitern. mehr...


EUROPA-Studie

Im Rahmen der EUROPA-Studie werden ab 2014 sprachliche, fachliche und interkulturelle Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) mit konventionell unterrichteten Schülerinnen und Schülern verglichen. mehr...


Hamburger Schulversuch alles»könner

Der Hamburger Schulversuch alles»könner ist ein auf fünf Jahre angelegtes Projekt, bei dem Lehrkräfte von 53 teilnehmenden Schulen, Mitglieder der Hamburger Behörde für Schule und Bildung und Wissenschaftler verschiedener Fachdidaktiken zusammenarbeiten, um systematisch kompetenzorientierten Unterricht zu entwickeln, der alle Schülerinnen und Schüler individuell fördert. Unter den beteiligten Schulen sind sowohl Grundschulen als auch Schulen der Sekundarstufe 1 verschiedener Schulformen. mehr...


Kooperatives Lehren

Gruppenarbeit gilt als besonders geeignete Form der Arbeitsorganisation in und außerhalb von Bildungseinrichtungen wie Schule und Universität (Schulz- Hardt, Greitemeyer, Brodbeck & Frey, 2002). Die häufige Forderung nach vermehrter Kooperation von Schülern oder Lehrern basiert auf der Annahme, dass sich durch gemeinsames Lernen oder Lehren Leistungs- und Motivationszuwächse erzielen lassen. Während für die positiven Effekte Kooperativen Lernens breite empirische Evidenz vorliegt, ist Kooperatives Lehren bisher kaum Gegenstand empirischer Forschung gewesen.mehr…


LehrAmt: SelbstErkundung und Rekrutierung (LASER)

Das Lehramtsstudium ist, wie andere Studiengänge auch, darauf angewiesen, geeignete Studierende aufzunehmen und diese dann zu professionalisieren. An der CAU werden dazu derzeit verschiedene Maßnahmen zur Rekrutierung und Eignungsüberprüfung von Studierenden mit dem Ziel Lehramt an Gymnasien erprobt. mehr…


Lernen im immersiven Unterricht

In Zeiten der Globalisierung wird von einer steigenden Bedeutung des Fremdsprachenlernens ausgegangen (Wode, 2001). Dem Ziel, allen Schülerinnen und Schülern möglichst optimale Fremdsprachenkenntnisse zu ermöglichen, dient der so genannte Immersionsunterricht (für einen Überblick über den Erwerb fremdsprachlicher Kompetenzen siehe Möller & Zaunbauer, 2008). Im Unterschied zum klassischen lehrgangsorientierten Fremdsprachenunterricht wird hierbei die zu lernende Sprache (L2) nicht als Lehrgegenstand, sondern als Unterrichtssprache in möglichst vielen Fächern mit Ausnahme des mutter-/erstsprachlichen Unterrichts (Alphabetisierung) genutzt (Im kanadischen Raum findet im Gegensatz dazu auch die Alphabetisierung in der L2 statt).mehr…


Lernen in außerschulischen Settings

Gegenstand des beschriebenen Evaluationsprojekts ist die wissenschaftliche Begleitung der Maßnahme teutolab (in dem Grundschulkinder an die Chemie herangeführt werden) aus lern- und motivationspsychologischer Perspektive. mehr...


Lesen in der Sekundarstufe

Der Anteil 15-Jähriger, die nicht zum Vergnügen lesen, liegt nach Ergebnissen der PISA-Studie in Deutschland bei 42%. Die Lesemotivation (z.B. Leseinteresse, lesebezogenes Selbstkonzept) ist aber – neben den kognitiven Grundfähigkeiten, der Lesegeschwindigkeit und dem Lernstrategiewissen – ein bedeutender Prädiktor der Lesekompetenz. Eine mangelnde Lesemotivation und damit verbundene negative Einstellungen zum Lesen können somit als mögliche Ursache für die schwache Lesekompetenz deutscher Schülerinnen und Schüler betrachtet werden. mehr…


Panel zum Lehramtsstudium

Die Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern hängen maßgeblich von Kompetenzen der Lehrkräfte ab. Die Entwicklung relevanter professioneller Kompetenzen von Lehrkräften ist bisher jedoch nur teilweise erforscht. Zudem ergibt sich durch die Einführung von Bachelor/Masterstrukturen in den Lehramtsstudiengängen eine große Vielfalt an Neukonzeptionen und Modellversuchen zum Lehramtsstudium. mehr…


Selbstkonzept & dimensionale Vergleiche

Dieses Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Personen zu einem differenzierten Selbstbild ihrer Persönlichkeit, insbesondere ihrer leistungsbezogenen Stärken und Schwächen kommen. Akademische Selbstkonzepte (auch fachspezifisches Selbstvertrauen genannt) gelten in der pädagogisch-psychologischen Forschung als bedeutsame Schülermerkmale, die leistungsthematisches Verhalten erklären und vorhersagen können. Sie selbst wiederum basieren auf Erfahrungen in Leistungssituationen primär im Kontext Schule bzw. Unterricht und den Interpretationen dieser Erfahrungen. mehr…


Soziale Kompetenz angehender Lehrerinnen und Lehrer: Entwicklung eines forschungsbasierten Trainingsprogramms (SOKO-L)

Gelingende soziale Interaktionen zwischen Schüler_innen und Lehrkräften sind ein wichtiger Prädiktor für erfolgreiches Lernen und für das Wohlbefinden der Lehrkräfte und Schüler_innen. Ein Großteil der angehenden Lehrkräfte und der Berufsanfänger_innen fühlt sich durch die Ausbildung nicht ausreichend vorbereitet. Die Überforderung bei der ersten Konfrontation mit der komplexen sozialen Situation wird als Praxisschock bezeichnet.  mehr…