Forschung



 

Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften und Lehramtsstudierenden

Der diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften wird neben der Klassenführungskompetenz, der didaktischen und fachwissenschaftlichen Kompetenz eine wichtige Rolle für die Unterrichtsgestaltung und den Unterrichtserfolg zugeschrieben (Helmke, Hosenfeld & Schrader, 2004). Unter diagnostischer Kompetenz wird im Kern die Fähigkeit verstanden, Personen zutreffend zu beurteilen (Schrader, 2006). mehr…

 

 

Entwicklung kooperativer Kompetenz

Das an der Universität Kiel durchgeführte Projekt „Kooperative Kompetenzentwicklung bei Lehramtsstudierenden“ ist Teil des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsschwerpunktes „Entwicklung von Professionalität des pädagogischen Personals in Bildungseinrichtungen“. Ziel des BMBF-Forschungsschwerpunktes ist es, empirisch-wissenschaftliche Grundlagen für eine Verbesserung des professionellen Handelns im Bereich der Aus- und Fortbildung des Pädagogischen Personals zu generieren bzw. zu erweitern. mehr...



Hamburger Schulversuch alles»könner

Der Hamburger Schulversuch alles»könner ist ein auf fünf Jahre angelegtes Projekt, bei dem Lehrkräfte von 53 teilnehmenden Schulen, Mitglieder der Hamburger Behörde für Schule und Bildung und Wissenschaftler verschiedener Fachdidaktiken zusammenarbeiten, um systematisch kompetenzorientierten Unterricht zu entwickeln, der alle Schülerinnen und Schüler individuell fördert. Unter den beteiligten Schulen sind sowohl Grundschulen als auch Schulen der Sekundarstufe 1 verschiedener Schulformen. mehr...

Gruppenarbeit gilt als besonders geeignete Form der Arbeitsorganisation in und außerhalb von Bildungseinrichtungen wie Schule und Universität (Schulz- Hardt, Greitemeyer, Brodbeck & Frey, 2002). Die häufige Forderung nach vermehrter Kooperation von Schülern oder Lehrern basiert auf der Annahme, dass sich durch gemeinsames Lernen oder Lehren Leistungs- und Motivationszuwächse erzielen lassen. Während für die positiven Effekte Kooperativen Lernens breite empirische Evidenz vorliegt, ist Kooperatives Lehren bisher kaum Gegenstand empirischer Forschung gewesen. mehr…




Lernen im immersiven Unterricht

In Zeiten der Globalisierung wird von einer steigenden Bedeutung des Fremdsprachenlernens ausgegangen (Wode, 2001). Dem Ziel, allen Schülerinnen und Schülern möglichst optimale Fremdsprachenkenntnisse zu ermöglichen, dient der so genannte Immersionsunterricht (für einen Überblick über den Erwerb fremdsprachlicher Kompetenzen siehe Möller & Zaunbauer, 2008). Im Unterschied zum klassischen lehrgangsorientierten Fremdsprachenunterricht wird hierbei die zu lernende Sprache (L2) nicht als Lehrgegenstand, sondern als Unterrichtssprache in möglichst vielen Fächern mit Ausnahme des mutter-/erstsprachlichen Unterrichts (Alphabetisierung) genutzt (Im kanadischen Raum findet im Gegensatz dazu auch die Alphabetisierung in der L2 statt). mehr…



Lernen in außerschulischen Settings 

Gegenstand des beschriebenen Evaluationsprojekts ist die wissenschaftliche Begleitung der Maßnahme teutolab (in dem Grundschulkinder an die Chemie herangeführt werden) aus lern- und motivationspsychologischer Perspektive. mehr...

Der Anteil 15-Jähriger, die nicht zum Vergnügen lesen, liegt nach Ergebnissen der PISA-Studie in Deutschland bei 42%. Die Lesemotivation (z.B. Leseinteresse, lesebezogenes Selbstkonzept) ist aber – neben den kognitiven Grundfähigkeiten, der Lesegeschwindigkeit und dem Lernstrategiewissen – ein bedeutender Prädiktor der Lesekompetenz. Eine mangelnde Lesemotivation und damit verbundene negative Einstellungen zum Lesen können somit als mögliche Ursache für die schwache Lesekompetenz deutscher Schülerinnen und Schüler betrachtet werden. mehr…

 

Die Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern hängen maßgeblich von Kompetenzen der Lehrkräfte ab. Die Entwicklung relevanter professioneller Kompetenzen von Lehrkräften ist bisher jedoch nur teilweise erforscht. Zudem ergibt sich durch die Einführung von Bachelor/Masterstrukturen in den Lehramtsstudiengängen eine große Vielfalt an Neukonzeptionen und Modellversuchen zum Lehramtsstudium. mehr…

 

 

Selbstkonzept & dimensionale Vergleiche

Dieses Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Personen zu einem differenzierten Selbstbild ihrer Persönlichkeit, insbesondere ihrer leistungsbezogenen Stärken und Schwächen kommen. Akademische Selbstkonzepte (auch fachspezifisches Selbstvertrauen genannt) gelten in der pädagogisch-psychologischen Forschung als bedeutsame Schülermerkmale, die leistungsthematisches Verhalten erklären und vorhersagen können. Sie selbst wiederum basieren auf Erfahrungen in Leistungssituationen primär im Kontext Schule bzw. Unterricht und den Interpretationen dieser Erfahrungen. mehr…